Fahrzeuge und Technik

Moderne Technik ist nur so gut wie die Menschen, die sie bedienen. Hier stellen wir unsere Fahrzeuge, unsere Geräte und unsere Schutzausrüstung vor.

Unsere Fahrzeuge

Tanklöschfahrzeug TLF 4000 auf Mercedes-Benz-Unimog-Fahrgestell, Frontansicht schräg von linksTLF 4000

Tanklöschfahrzeug TLF 4000

Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung – geländegängig auch abseits befestigter Wege. Mit diesem Fahrzeug sind wir Teil des Wassertransportzugs 1 der Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn.

Fahrgestell
Mercedes-Benz Unimog U 5000, Allrad
Aufbau
Ziegler
Löschwasser
4.000 Liter
Schaummittel
60 Liter
Besatzung
Trupp (1/2)
Ausstattung und Daten
  • Feuerlöschkreiselpumpe im Heck
  • Schnellangriffseinrichtung auf dem Dach mit formstabilem Schlauch
  • Wasserwerfer auf dem Dach
  • 2 Pressluftatmer mit 2 Reserveflaschen
  • Vierteilige Steckleiter
  • Motorleistung 160 kW (220 PS), Höchstgeschwindigkeit 92 km/h
  • Leergewicht 7.400 kg (ohne Wasser), zulässiges Gesamtgewicht 14.500 kg
  • Erstzulassung Oktober 2016
Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 auf Mercedes-Benz-Fahrgestell, FrontansichtLF 8/6

Löschgruppenfahrzeug LF 8/6

Das „Arbeitspferd“ für Brandbekämpfung, Löschwasserversorgung und technische Hilfe. An Bord ist unter anderem hydraulisches Rettungsgerät für Verkehrsunfälle.

Fahrgestell
Mercedes-Benz 917 AF, Allrad
Aufbau
GFT
Löschwasser
600 Liter
Schaummittel
120 Liter
Besatzung
Gruppe (1/8)
Ausstattung und Daten
  • Feuerlöschkreiselpumpe im Heck (Nennförderdruck 10 bar) und Tragkraftspritze TS 8
  • Schnellangriffseinrichtung mit 40 m formstabilem Schlauch
  • 14 B- und 12 C-Druckschläuche in Schlauchtragekörben
  • 4 Pressluftatmer, davon 2 im Mannschaftsraum
  • Dreiteilige Schiebleiter
  • Stromerzeuger 13 kVA, Lichtmast und Einsatzstellenbeleuchtung (2 × 1.000 W)
  • Hydraulisches Rettungsgerät: Spreizer, Rettungszylinder, Pedalschneider, Schwelleraufsätze
  • Glasmaster zum Schneiden von Verbundglas, Unterbaumaterial
  • Motorkettensäge und Elektro-Trennschleifer
  • 6 Handsprechfunkgeräte
  • Motorleistung 125 kW, Höchstgeschwindigkeit 93 km/h, zulässiges Gesamtgewicht 9.500 kg
  • Erstzulassung September 1999
Gerätewagen Nachschub auf Mercedes-Benz Sprinter mit AllradantriebGW-N

Gerätewagen Nachschub

Bringt Material und Nachschub an die Einsatzstelle – etwa Reserve-Atemschutzflaschen – und wird für einfache technische Hilfeleistungen eingesetzt.

Fahrgestell
Mercedes-Benz Sprinter 4×4
Beladung
Absperrmaterial, Feuerlöscher, 8 Atemschutz-Reserveflaschen
Besatzung
Staffel (1/5)
Fahrzeugdaten
  • Motorleistung 110 kW
  • Leergewicht 2.875 kg, zulässiges Gesamtgewicht 5.000 kg
  • Erstzulassung Februar 2009
Mannschaftstransportwagen VW T5 in FeuerwehrlackierungMTW

Mannschaftstransportwagen

Bringt zusätzliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle und ist bei Ausbildungsfahrten, Lehrgängen und Veranstaltungen unterwegs.

Fahrgestell
VW T5, langer Radstand
Beladung
Absperrmaterial, Feuerlöscher
Besatzung
Gruppe (1/8)
Fahrzeugdaten
  • Motorleistung 75 kW
  • Leergewicht 1.905 kg, zulässiges Gesamtgewicht 2.800 kg
  • Erstzulassung Februar 2009
Skid-Unit

Skid-Unit – Hochdruck-Löschsystem

Ein kompaktes Löschmodul für Vegetationsbrände. Es wird auf einem Fahrzeug verlastet und arbeitet mit hohem Druck: Der fein verteilte Wasserstrahl kühlt sehr wirksam und kommt mit wenig Wasser aus. Damit lassen sich Flächen-, Böschungs- und Waldbrände schnell und beweglich bekämpfen.

Einsatzzweck
Wald-, Flächen- und Böschungsbrände
Prinzip
Hochdruck-Löschtechnik mit geringem Wasserverbrauch
Das TLF 4000 bei Nacht vor einem beleuchteten Getreidesilo

Gut gerüstet für Vegetationsbrände

Trockene Sommer erhöhen auch in unserer Region die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Mit dem geländegängigen TLF 4000, der Skid-Unit und Handwerkzeugen wie Feuerpatschen üben wir regelmäßig die Vegetationsbrandbekämpfung – auch gemeinsam mit den Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft.

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TLF 4000 im Detail

Was steckt im Tanklöschfahrzeug? Wählen Sie eine Ansicht und tippen oder klicken Sie auf die nummerierten Punkte.

Fahrerseite

TLF 4000 von der Fahrerseite mit geöffnetem Geräteraum
  1. Fahrerhaus

    Platz für drei Einsatzkräfte (Besatzung 1/2): die Fahrzeugführerin oder der Fahrzeugführer und zwei weitere Kräfte, eine davon als Maschinist am Steuer und an der Pumpe.

  2. Löschwassertank

    Im Aufbau von Ziegler steckt der Tank mit 4.000 Litern Löschwasser, dazu kommen 60 Liter Schaummittel. So kann die Besatzung sofort löschen, auch wenn kein Hydrant in der Nähe ist. Im Wassertransportzug 1 der Kreisfeuerwehrbereitschaft bringt das TLF Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle.

  3. Schlauchvorrat und Feuerlöscher

    Oben liegen gerollte Druckschläuche, darunter weitere Schläuche griffbereit in Fächern. Daneben hängt ein Feuerlöscher für kleine Brände.

  4. Fahrgestell

    Mercedes-Benz Unimog U 5000 mit Allradantrieb und 160 kW (220 PS). Große Räder und viel Bodenfreiheit bringen das Fahrzeug auch über Feld- und Waldwege – wichtig bei Wald- und Flächenbränden.

Beifahrerseite

TLF 4000 von der Beifahrerseite mit geöffneten Geräteräumen
  1. Armaturen

    Armaturen wie Verteiler und Strahlrohre: Mit ihnen wird das Wasser auf mehrere Schläuche aufgeteilt und gezielt abgegeben.

  2. Blaulicht

    Die blauen Kennleuchten bilden zusammen mit dem Einsatzhorn die Sondersignalanlage. Sind beide eingeschaltet, müssen alle anderen Verkehrsteilnehmer sofort freie Bahn schaffen (§ 38 StVO).

Heck

Heck des TLF 4000 mit geöffnetem Pumpenraum und Leiter zum Dach
  1. Bedienstand

    Hier regelt die Maschinistin oder der Maschinist die Pumpe und hat die Drücke an den Abgängen im Blick.

  2. Pumpe und Anschlüsse

    Die Feuerlöschkreiselpumpe im Heck fördert das Wasser in die Schläuche, die an den Anschlüssen angekuppelt werden. Über einen Eingang kann die Pumpe auch Wasser aus einem Hydranten oder einem offenen Gewässer aufnehmen.

  3. Aufstieg zum Dach

    Über die Leiter geht es aufs Dach. Dort sind die Schnellangriffseinrichtung mit formstabilem Schlauch und der Wasserwerfer untergebracht.

Lichtmast

TLF 4000 mit ausgefahrenem Lichtmast
  1. Lichtmast

    Der ausfahrbare Lichtmast leuchtet die Einsatzstelle großflächig aus – unverzichtbar bei Einsätzen in der Dunkelheit.

Hydraulischer Rettungssatz ausgebreitet auf dem Boden: Aggregate, Spreizer, Rettungsschere, Rettungszylinder und Hebekissen

Technik für die Hilfeleistung

Bei Verkehrsunfällen zählt jede Minute. Mit hydraulischem Rettungsgerät öffnen wir verunfallte Fahrzeuge so schonend wie möglich, damit der Rettungsdienst eingeklemmte Personen sicher versorgen kann.

  • Stromerzeuger und Hydraulikaggregat
  • Spreizer und Rettungsschere
  • Rettungszylinder in drei Größen
  • Hebekissen (Luftheber) mit Schläuchen
  • Frontscheibensäge
  • Kunststoffkeile zur Stabilisierung von Fahrzeugen
Feuerwehrmann in orangefarbener Einsatzkleidung mit Helm vor einem Löschfahrzeug

Persönliche Schutzausrüstung

Die Schutzausrüstung wird jedem Mitglied der Einsatzabteilung gestellt – kostenlos. Je nach Aufgabe kommt zusätzliche Spezialausrüstung hinzu.

Standardausrüstung

Einsatzjacke und Einsatzhose, Sicherheitsstiefel, Schutzhandschuhe sowie Feuerwehrhelm mit Nackenschutz und Visier.

Atemschutz

Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger gehen bei Bränden in Gebäuden besonders nah ans Feuer. Sie tragen zusätzlich Überjacke und Überhose nach niedersächsischem Standard, eine Flammschutzhaube und einen Haltegurt.

Arbeiten mit der Motorsäge

Forsthelm mit Gesichts- und Gehörschutz, Schnittschutzhose nach DIN EN 381, Schutzjacke, Schutzstiefel und Handschuhe.